IG Galgo e.V.
Interessengemeinschaft Galgos / Spanische Hunde

Hotline 07391 / 71205 oder 0174 / 9798233

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Nachdem am 04.03.16 der Bericht im Südfinder erschienen ist, habe ich einen Termin beim Bürgermeister bekommen.
Wir sind nach dem Gespräch so verblieben, dass der Steuerbescheid für "meinen Zweithund" storniert wird und ein neuer Steuerbescheid über EUR 72,00 an der Verein IG Galgo erstellt wird.

Eigentlich hätte ich mich über eine Steuerbefreiung gefreut.

25.02.2015 - Heute ist der Hundesteuerbescheid von der Gemeinde Öpfingen für den Pflegehund Doro gekommen.
Doro ist jetzt "mein Zweithund" - die Steuer für Doro beträgt EUR 144,00 jährlich.
Für die beantragte Steuerbefreiung konnte lt. Schreiben der Gemeinde "bewusst keine Ausnahme von der Hundesteuer gemacht werden"
Ich finde es traurig, dass man noch dafür "bestraft" wird, wenn man einen Hund aus einer Tötungsstation holt und ihm damit das Leben rettet.
Aber das sehen wahrscheinlich nur Tierfreunde so - für die Kommunen ist es eine einfache Einnahmequelle.


Pflegehunde und Hundesteuer - Was haltet ihr davon ?

Aus gegebenem Anlass habe ich eine Frage an alle Hundebesitzer. Bei uns wohnt seit August 2014 die 10-jährige Galgodame Doro.
Sie wurde in Spanien in einer Perrera (Tötungsstation) abgegeben, kam vor vier Jahren auf eine Pflegestelle in Bayern.
Nach einer Verletzung konnte sie dort nicht mehr bleiben und kam dann zu uns.

Jetzt habe ich eine Rechnung für Hundesteuer für einen Zweithund bekommen.
Ich finde das sehr schade. Andere Vereine (seien es Sport- oder Musikvereine) werden von den Kommunen mit regelmäßen Zuschüssen unterstützt, wir als Tierschutzverein noch dafür "bestraft", dass wir Tieren in Not helfen.

Wie ist das in eurer Stadt/Gemeinde geregelt. Wieviel müsst Ihr bezahlen ?

Schickt uns doch eure Antworten an die Adresse info@ig-galgo.de , wir würden diese gerne an dieser Stelle veröffentlichen Was haltet Ihr davon ??


Ein Kommentar von S.H. - 11.02.2015
Ich finde es in höchstem Maße beschämend, wenn sich Menschen sozial engagieren und dann auch noch dafür "bestraft" werden. Mir ist grundsätzlich der Hintergrund schon klar. Die Behörden werden wohl sagen, "dann behauptet jeder, es sei ein Pflegehund, um sich vor der Steuer zu schützen". Aber dann muss man halt überprüfen, ob es ein Pflegehund ist oder nicht und natürlich muss jeder Mensch, der einem armen Hund oder anderem Tier hilft, von Steuern befreit werden!!!

Ein Kommentar von K.J. - 06.03.2015
Für einen Pflegehund Hundesteuer zu zahlen finde ich falsch und ungerecht. Pflegestellen sind Plätze mit hohem sozialen Engagement, was nicht besteuert werden darf Hiergegen sollte Einspruch erhoben werden, bzw. mit einer Unterschriftenaktion der Stadtkämmerer, der diesen Unsinn verzapft hat, weichgekocht werden.