IG Galgo e.V.
Interessengemeinschaft Galgos / Spanische Hunde

Hotline 07391 / 71205 oder 0174 / 9798233

info(at)ig-galgo.de - www.ig-galgo.de
Futtershop


Satzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
1. Der Verein führt den Namen IG Galgo e.V..
2. Der Verein hat seinen Sitz in Öpfingen und ist eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Ulm.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Ziele und Aufgaben des Vereins
1. Der Zweck des Vereins IG Galgo e.V. ist die Förderung des Tierschutzes. Dies wird realisiert durch
     die Rettung, Betreuung und Unterbringung von hilfsbedürftigen Windhunden und Windhund-
     mischlingen, sowie Verbesserung der Zustände vor Ort in Spanien.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des §52
     der Abgabenordnung.
3. Für die Erfüllung dieser satzungsmäßigen Zwecke sollen geeignete Mittel durch Beiträge, Spenden
      und sonstige Zuwendungen eingesetzt werden.
4. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigene wirtschaftliche Zwecke.
5. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
6. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
7. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
     unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden. Aufwendungen können jedoch
      erstattet werden.

§ 3 Mitgliedschaft
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
2. über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung braucht nicht begründet zu werden.
3. Die Anerkennung der Vereinssatzung ist Voraussetzung für den Beitritt zum Verein.
4. Juristische Personen und Firmen müssen natürliche Personen benennen, die für sie Repräsentant sein
     sollen. Die Vertretung des Repräsentanten ist zulässig.
5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, durch Ausschluss oder durch Tod, bei juristischen Personen
      und Firmen zudem durch Auflösung oder Insolvenz.
6. Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende jeden
      Jahres möglich. Er muss dem Vorstand schriftlich durch eingeschriebenen Brief mitgeteilt werden.
7. Die Beitragspflicht erlischt mit Ablauf des Jahres des Ausscheidens.
8. Das Eigentum des Vereins ist bei Ausscheiden zurückzugeben.
9. Bei vereinsschädigenden Verhalten, im Besonderen bei grobem Verstoß gegen die Vereinssatzung
      oder Vereinsbeschlüsse, ferner bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins
     und bei Vorhandensein eines Rückstandes der Beitragszahlungen über drei Monate nach Fälligkeit
      hinaus, kann Ausschluss aus dem Verein erfolgen.

§ 4 Rechte der Mitglieder
1. Alle Mitglieder besitzen das aktive und passive Wahlrecht und das Recht, bei Versammlungen Anträge
     und Vorschläge zu unterbreiten.
2. Die Rechte der Mitglieder sind nicht übertragbar. Das Vertretungsrecht zur Vertretung von
     Repräsentanten einer juristischen Person sowie von Firmen bleibt hiervon unberührt.

§ 5 Pflichten der Mitglieder
1. Die Vereinssatzung, die Vorstandsbeschlüsse und die Versammlungsbeschlüsse müssen beachtet werden.
2. Die in der Satzung des Vereins niedergelegten Grundsätze sind zu fördern.
3. Die übernommenen ämter müssen gewissenhaft ausgeführt werden.
4. Mutwillige Beschädigung und schuldhafter Verlust von Vereinseigentum sind zu ersetzen.

§ 6 Mitgliedsbeiträge
1. Für die Mitgliedschaft im Verein werden Beiträge erhoben. Die Beiträge sind Jahresbeiträge und jeweils bis
     zum 31. Januar zu bezahlen. Im Gründungsjahr 2006 sind die Beiträge bis zum 31. März zu bezahlen.
2. Der Jahresbeitrag und etwaige andere Beiträge werden in der Mitgliederversammlung festgelegt
     (zur Zeit für Einzelpersonen EUR 30,00, für Lebensgemeinschaften/Familien EUR 50,00, für Schüler,
     Studenten und Schwerbehinderte EUR 20,00 )

§ 7 Patenschaften
1. Es gibt die Möglichkeit, Patenschaften für Tiere, die der Verein betreut, zu übernehmen.
2. Patenschaften verpflichten nicht zur Mitgliedschaft.
3. Patenschaften werden in Form materieller bzw. ideeller Leistungen des Paten für das/die jeweiligen
     Tier/e übernommen.

§ 8 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
1. der Vorstand
2. der Beirat
3. die Mitgliederversammlung

§ 9 Mitgliederversammlung
1. Der Verein hält Mitgliederversammlungen nach Bedarf und (in der Regel jährlich) eine ordentliche
     Hauptversammlung ab. Mitgliederversammlungen haben das oberste Entscheidungsrecht in allen
      Angelegenheiten des Vereins.
  Ihre Aufgaben sind im Besonderen:
      > Die Jahresberichte entgegenzunehmen und zu beraten
      > Entlastung des Vorstands
      > (Im Wahljahr) den Vorstand zu wählen
      > über die Satzung, änderungen der Satzung sowie Auflösung des Vereins zu bestimmen
      > die Kassenprüfer zu wählen, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen
         Gremium angehören und Angestellte des Vereins sein dürfen.
2. Einberufung der Mitgliederversammlung
      > Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, mindestens
         aber einmal im Geschäftsjahr, nach Möglichkeit im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres,
          einberufen. Die Einladung erfolgt einen Monat vorher schriftlich durch den Vorstand mit
         Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte
         Mitgliedsadresse.
      > Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn
         es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Viertel
         der stimmberechtigten Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Aufgabe des Zwecks und der
         Gründe vom Vorstand verlangt.
3. Tagesordnung
      > Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Punkte
         zu umfassen:
      > Feststellung der Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder laut Mitgliederliste, sowie der auf
         der Versammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
      > Feststellung der Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung
      > Bericht des Vorstands
      > Bericht des Kassenprüfers
      > Entlastung des Vorstands
      > Wahl des Vorstands (wenn erforderlich)
      > Wahl von zwei Kassenprüfern (wenn erforderlich)
      > Genehmigung des vom Vorstand vorzulegenden Haushaltsvoranschlags für das laufende
      > Geschäftsjahr.
      > Festsetzung der Beiträge/Umlagen für das laufende Geschäftsjahr, bzw. zur Verabschiedung
         von Beitragsordnungen,
      > Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
      > Die Tagesordnung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat im Mindesten folgende
         Punkte zu umfassen:
      > Festlegung der Anzahl der stimmberechtigten Mitglieder laut Mitgliederliste, sowie der auf der
         Versammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
      > Anlass der außerordentlichen Mitgliederversammlung
      > Ggf. Beschlussfassung über vorliegende Anträge.
         Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens zwei Wochen vor der Mitglieder-
          versammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Nachträglich eingereichte
         Tagesordnungspunkte müssen den Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn der Mitgliederversammlung
       mitgeteilt werden.
      > Spätere Anträge — auch während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge — müssen auf
          die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der
         erschienen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zugestimmt hat
          (Dringlichkeitsanträge).
4. Beschlüsse der Mitgliederversammlung, Stimmrecht
      > Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einer Versammlung gefasst. Hierzu ist die
         körperliche Anwesenheit der Mitglieder erforderlich.
      > In Ausnahmefällen, in denen die Existenz des Vereines betroffen ist und eine eindeutige
         Beschlusslage vorliegt, ist die schriftliche Stimmabgabe eines Mitgliedes zulässig. Die schriftliche
         Stimmabgabe bedarf überdies der ausdrücklichen Genehmigung des Vorstandes.
      > Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn neben den Vorstandsmitgliedern mindestens
         sieben Mitglieder anwesend sind.
      > Stimmberechtigt sind ordentliche und Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat mit Vollendung des
         18. Lebensjahres eine Stimme, die persönlich ausgeübt werden darf. Alle Mitglieder — auch
         Vorstandsmitglieder — haben dasselbe Stimmgewicht.
      > Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen
         bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.
      > Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen offen durch Handaufheben oder Zuruf.
      > Für Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertel-Mehrheit
         der erschienenen Stimmberechtigungen erforderlich.
      > Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll innerhalb zwei Wochen nach
         der Mitgliederversammlung niedergelegt und von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.
          Das Protokoll kann von jedem Mitglied auf der Geschäftsstelle eingesehen werden.
5. Anträge auf Satzungsänderung sind schriftlich bis Ende des Geschäftsjahres an den Vorstand zu
         richten. Dieser hat die Satzungsänderungsanträge den Mitgliedern mit der Einladung zur
         nächsten Mitgliederversammlung schriftlich, im Wortlaut, zur Kenntnis zu geben.
         Satzungsänderungen können auf jeder Mitgliederversammlung beschlossen werden.
6. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leitet die Mitgliederversammlung. Auf Vorschlag des/der
         Vorsitzenden kann die Mitgliederversammlung einen besonderen Versammlungsleiter bestimmen.

§ 10 Vorstand
1. Die Leitung des Vereins obliegt dem Vorstand. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
         1. Erstem Vorsitzenden
         2. Zweitem Vorsitzenden
         3. Kassenwart
         4. Schriftführer
2. Der Vorstand wird auf 3 Jahre gewählt
3. Der Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuches sind der erste und der
        zweite Vorsitzende. Jeder ist alleinvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis soll der zweite
         Vorsitzende nur im Verhinderungsfall des ersten Vorsitzenden vertretungsberechtigt sein.
4. Der erste und der zweite Vorsitzende sind vom § 181 BGB befreit.
5. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
6. Alle im Verein mit ämtern oder Aufträgen betrauten Personen sind der Mitgliederversammlung und
         dem Verein für gewissenhafte Führung ihrer Geschäfte verantwortlich.
7. Der Vorstand setzt im Rahmen der Satzung gefassten Beschlüsse um und verwaltet das
         Vereinsvermögen. Der Vorstand nimmt die Geschäfte wahr, die dem Verein durch Gesetz und
         Verordnungen übergeordneter Stellen auferlegt werden.
8. Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von mindestens zwei
     vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.
9. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt,
         ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Dies ist den Mitgliedern zur Kenntnis zu
         geben. Auf diese Weise bestimmte Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitglieder-
          versammlung im Amt.

§ 11 Kassenprüfer
1. über die Jahresmitgliedsversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren zu
         wählen. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße
         Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei insbesondere die satzungsgemäße
         und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen.
2. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Aufgaben.
3. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§ 12 Ressortaufteilung
1. Der Vorstand ist ermächtigt, im Bedarfsfall eine Ressortaufteilung vorzunehmen und Ressortleiter mit
         entsprechender persönlicher und fachlicher Eignung zu ernennen.
2. Die Ressortaufteilung, die Ressortleiter und die Aufgabenverteilung werden der Mitgliederversammlung
         durch eine Ressortordnung zur Kenntnis gegeben und sind von der Mitgliederversammlung
         per Abstimmung anzunehmen.

§ 13 Auflösung
1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der
         abgegebenen gültigen Stimmen aufgelöst werden. Bei der Versammlung müssen mindestens 2/3
         aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Ist diese Versammlung nicht beschlussfähig,
         so ist eine neue Versammlung einzuberufen. Auf die Folge ist bei der Einladung
         zur ersten Versammlung ausdrücklich hinzuweisen.
2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seiner bisherigen gemeinnützigen Zwecke
         ist das Vereinsvermögen auf eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere
         steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für den Tierschutz zu überführen.
3. Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder
         bestimmt, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes abschließend beschließt.

§ 14 Sonstige Bestimmungen
1. Falls für die Eintragung dieser Satzung änderungen erforderlich sind, so ist der 1. Vorsitzende
         berechtigt, die änderungen vorzunehmen.

§ 15 Inkrafttreten

Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 24.10.2009 beschlossen und ersetzt die bisherige Satzung vom 28.01.2006. Sie tritt mit Ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.